Heute gibt es wieder einen neuen Teil meiner Yoga Serie, diesmal mit Diana Rick von diana-yoga.de
Gerne könnt Ihr auch bei dieser Serie mitmachen, nähere Infos gibts hier für euch.
Wie bist du zum Yoga gekommen?
Ich kam mehr durch Zufall und durch Neugierde getrieben zum Yoga.
Auf dem großen Kursplan in meinem damaligen Fitness-Studio in Berlin stand "Hatha-Yoga" und da ich nicht wusste, was sich dahinter verbirgt, bin ich hin und hab es einfach ausprobiert.
Wann hast du mit Yoga begonnen?
Meine Yogamatte habe ich vor nun inzwischen fast 12 Jahren das erste Mal ausgerollt. Nun liegt sie dauerhaft ausgerollt in meinem eigenen Yogaraum und wartet immer leuchtend lila darauf, bis ich komme.
Welchen Yogastil praktizierst du?
Die Neugierde, die mich zum Yoga gebracht hat, hat mich auch schon viele Yoga-Stile ausprobieren lassen: vom klassischen Hatha-Yoga über Bikram- und Kundalini-Yoga, sowie Iyengar-Yoga bis hin zum Power-Yoga und Jivamukti-Yoga.
Die letzteren beiden sind die, die mich auch am meisten begeistern. Sie machen tierischen Spaß, sind dynamisch und kraftvoll und der Schweiß darf fließen.
Daher habe ich auch eine Ausbildung zur Power-Yoga-Trainerin nach Bryan Kest gemacht. Mit starken Einflüssen aus dem Jivamukti-Yoga und diesen Mix unterrichte ich auch.
Worin siehst du die Vorteile von Yoga?
Yoga hat unendlich viele Vorteile, die sich auf Körper, Geist und Seele auswirken.
Die körperlichen Vorteile, sind inzwischen fast jedem bekannt, daher lasse ich sie unerwähnt.
Die Vorteile sind mehr eine Aneinanderreihung von Dingen - eine Kausalkette.
Durch Yoga lerne ich, dass sich alles permanent verändert, meine Umwelt, mein Körper, meine Stimmung - einfach alles und das ständig. Mal fallen gewisse Asanas leicht, ein anderes Mal wieder schwer. Durch kontinuierliche Praxis lerne ich das zu akzeptieren. Ich höre auf mich zu ärgern, wenn ich nicht im Baum stehen oder nicht sofort im Kopfstand sicher stehen kann. Ich entwickle Mitgefühl für mich selbst. Ich fordere mich, aber überfordere mich nicht. Wer selbst mitfühlend mit sich umgeht, fühlt auch mit anderen eher mit und behandelt sie freundlicher und vorurteilsloser. Im besten Fall überträgt sich das auf andere Personen und steckt sie an und alles wird friedlicher.
Welche ist deine Lieblingsasana?
Parivrtta Hasta Padangusthasana, die gedrehte Hand-zu-Fuß-Haltung.
Streckung, Drehung und Gleichgewicht - einfach die ideale Kombination.
Welche Bedeutung hat Yoga für dich? Warum praktizierst du?
Yoga bedeutet für mich Leidenschaft, Beruf und Weltbild. Die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele auch fern der Yogamatte aufrecht zu halten ist eine laufende Herausforderung.
Mein Ziel ist es, Menschen unabhängig von Alter und Geschlecht für Yoga zu begeistern, so dass sie es in den Alltag integrieren können. Yoga sollte gelebt werden, jeden Tag und auch abseits der Yogamatte.
Wie hat Yoga dein Leben verändert?
Yoga hat mein Leben viel harmonischer und freier gemacht. Nicht nur, dass ich jetzt entspannt ohne Wecker morgens gut gelaunt aufwache, es fällt mir auch leichter Prioritäten zu setzen und nicht mehr nur nach der Pfeife anderer zu tanzen. Mein Geist ist jetzt auch viel klarer, so dass ich meine Mitmenschen, die Natur und mich selbst viel achtsamer behandle als noch vor Zeiten ohne regelmäßiges Yoga.
Biographie:
Diana wurde vor 37 Jahren in Frankfurt geboren. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung schnupperte sie 10 Jahre Hauptstadtluft in Berlin, wo sie in verschiedenen Multimedia-Agenturen gearbeitet und ein BWL-Studium absolviert hat. Die Liebe verschlug sie dann südlich von Hamburg nach Winsen an der Luhe, wo sie glücklich mit ihrem Mann lebt. Den Marketing-Job, der ihr leider Burn-Out bescherte, ließ sie hinter sich und freut sich jetzt hauptberuflich als Yogalehrerin, Yoga-Bloggerin und Buch-Autorin zu arbeiten. Ein Leben ohne Yoga ist für sie nicht mehr vorstellbar!
Vielen Dank Diana fürs mitmachen!
Namaste
Sandra

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